Aktuelles

    

 

Krieg in der Ukraine - wir müssen reden

Die SPD Reinickendorf lud ein zur Diskussion am

Sonnabend, 2. 4. 2022
Beginn 17.00 Uhr (bis max. 19.30 Uhr)

mit

  • Ljudmyla Melnyk (Projektleiterin und Wissenschaftlerin am Institut für Europäische Politik)
  • Dr. Fritz Feldentreu (ehem. verteidigungspolititscher Sprecher der SPD Bundestagsfraktion)
  • Dr. Dmitri Stratievski (Politologe und Historiker, Vorstandsvorsitzender des Osteuropa-Zentrums Berlin OEZB e.V.)
  • Dr. Severin Fischer (Chef der Senatskanzlei Berlin)

Moderation: Liana Fix (Körber-Stiftung, Historikerin und Politikwissenschaftlerin zu Russland und Osteuropa)

Veranstaltungsort: Ernst-Reuter-Saal, Eichborndamm 213, 13437 Berlin

Wer nicht persönlich erscheinen wollte konnte per Livestream dabeisein mit der Möglichkeit, Fragen dazu im Chat zu stellen. Die sehr informative Diskussion kann über diesen Youtube-Link noch einmal angesehen werden, es lohnt sich sehr!

An die informativen Eingangsstatements der Mitglieder des Podiums schloss sich eine ausführliche angeregte Diskussion an zu den Themen Sicherheitsarchitektur in Europa, Wehrhaftigkeit der Bundesrepublik, der NATO und des Westens, Sanktionsmechanismen, Flucht- und Vertreibung, Putins Ziele, Waffenlieferungen an die Ukraine, Versäumnissen und Fehleinschätzungen der deutschen Politik, aber auch die direkten Auswirkungen der größten Flüchtlingsbewegung in Europa nach dem 2. Weltkrieg und den Auswirkungen für die deutsche Hauptstadt und die Frage nach der Organisation der Massenaufnahme.

 

Internationaler Frauentag 2022

Traditionell verteilen wir zum Internationalen Frauentag rote Rosen. Leider können wir auch in diesem Jahr pandemiebedingt nur digitale Rosen verteilen.

Seit 4 Jahren ist der 8.  März, der Internationale Frauentag, in Berlin ein Feiertag. Mit diesem Feiertag wird an die historischen Leistungen engagierter Frauen für die Gleichberechtigung erinnert. Dabei bleibt immer noch viel zu tun. Z.B. verdienen Frauen im Durchschnitt immer noch weniger als Männer, haben entsprechend eine deutlich schlechtere Altersversorgung, sind viel seltener in Führungspositionen, übernehmen erheblich mehr Sorge-Arbeit in der Familie bei der Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen, verbringen deutlich mehr Zeit mit/bei der Hausarbeit als ihre Männer, orientiert sich die medizinische Forschung in der Regel an Männern, obwohl der weibliche Körper teilweise anders reagiert, sind häufiger Opfer von Gewalt usw.

Wir wollen, dass Frauen und Männer überall gleiche Rechte und Chancen haben, nicht nur auf dem Papier!

 

 

Berlin bereitet sich auf die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine vor

Die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine sind eingetroffen, mit vielen weiteren müssen wir angesichts der furchtbaren Situation rechnen.

Die Senatskanzlei hat inzwischen eine Informationsseite im Internet bereit gestellt, über die wichtige Informationen für Geflüchtete und Helfer:innen abgerufen werden können. Wichtig: Die Informationen gibt es auch auf ukrainisch, russisch und englisch, hier ist der Link: Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine.

Der Senat von Berlin hat am Montag, 1.3.22, wichtige Maßnahmen zur Aufnahme und Versorgung der Menschen beschlossen. Einzelheiten finden Sie auch über diesen Link.

Derzeit befindet sich die erste Anlaufstation für Menschen aus der Ukraine im Ankunftszentrum in der Oranienburger Straße 285 in Reinickendorf. Wichtige Informationen für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nach der Ankunft in Berlin finden Sie über auch diesen Link (deutsch, ukrainisch, russisch, englisch).

 

Wir fordern den sofortigen Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine!

Die Berliner SPD verurteilt die Verletzung der territorialen Souveränität der Ukraine. Wir fordern den sofortigen Abzug aller russischen Truppen aus der Ukraine und verurteilen den Angriffskrieg Russlands auf das Schärfste.

Den Text der Resolution finden Sie über diesen Link.

 

Solidarität mit der Ukraine

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Demo für Frieden in der Ukraine

Zahlreiche Menschen folgten am gestrigen Sonntag dem Aufruf zur Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine. Auf Bannern und Plakaten forderten sie das sofortige Kriegsende, bekundeten ihre Solidarität mit der Ukraine und machten Putin für den Krieg direkt verantwortlich. Mit dabei war natürlich auch die SPD.