Archiv 2020

Weihnachtsgruß

Wie groß unser Abteilungsbereich ist, haben einige unserer Mitglieder in den vergangenen Tagen nicht erfahren sondern im wahrsten Sinne „erlaufen“, als sie die Weihnachtsgrüße unserer neuen Berliner Landesvorsitzenden Franziska Giffey und Raed Saleh verteilt haben. Trotz größter Mühe, war das nicht überall zu schaffen!

Diejenigen, die wir nicht erreicht haben, können die Karte jetzt hier abrufen.

Ein schwieriges Jahr nähert sich seinem Ende und auch wir möchten uns bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsgefühl und ihre Solidarität bedanken.  

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, ein gutes neues Jahr und vor allem Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre SPD Borsigwalde/Tegel-Süd

 

Abteilungsversammlung mit der AfA zum Thema Homeoffice

Manchmal kommt alles ganz anders als geplant. Wir haben dies in den letzten Monaten in vielen Bereichen extrem erlebt. Und nun auch im Kleinen: Wir wollten uns im Juli endlich wieder persönlich treffen - mit sicherem Abstand im Freien am Tegeler See. Aber Petrus machte uns einen Strich durch die Rechnung: Es regnete. Kurzentschlossen organisierten wir am Nachmittag die nächste Videokonferenz. Schließlich hatten wir uns ein wichtiges Thema vorgenommen:

In den letzten Monaten mussten krisenbedingt viele Menschen vom Büro in das Homeoffice wechseln - für die meisten von ihnen ziemlich unvorbereitet, mit technischen, organisatorischen, räumlichen u.a. Problemen verbunden.

Gemeinsam mit der AfA Reinickendorf (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) diskutierten wir die aktuelle Situation. Etliche Problemfelder wurden benannt, die unbedingt bearbeitet werden müssen, wie Fragen des Arbeitsschutzes, der Ausstattung (und Finanzierung) des Homeoffice-Arbeitsplatzes, der Kommunikation der  Mitarbeiter mit Kollegen und Vorgesetzten, eine stärkere Belastung von Frauen im Homeoffice bei gleichzeitiger Kinderbetreuung und anderen Hausarbeiten, Effizienz-, Vertrauens- und Kontrollfragen usw. Für die Gewerkschaften und Parteien ergeben sich hieraus umfangreiche Aufgaben, die dringend angegangen werden müssen.

Weitere Themen waren die beschlossene Anpassung des Mindestlohns und Fragen der Rentenanpassung.

 

 

1. Abteilungsversammlung als Videokonferenz

Das Abgeordnetenhaus hat trotz einiger Einschränkungen natürlich weitergearbeitet. Es mussten u.a. "Lockerungen" und finanzielle Hilfen für Firmen, Selbstständige, Familien u.v.a. beschlossen werden. Um über diese Beratungen und Beschlüsse zu reden haben wir die Abgeordnete Dr. Nicola Böcker-Giannini aus Neukölln zu unserer Videokonferenz als Referentin eingeladen. 

Die Abteilungsversammlung im Juni führten wir zum Schutz unserer Mitglieder als Videokonferenz durch, auch wenn inzwischen die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise gelockert werden konnten. Wir freuten uns  über rege Teilnahme.

 

 

8. Mai 2020 - 75 Jahre Kriegsende: die Opfer bleiben unvergessen

Vor 75 Jahren endete der 2. Weltkrieg in Europa und damit auch die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten. Die geplanten Gedenkveranstaltungen können wegen der Corona-Krise nicht im ursprünglich vorgesehenen Rahmen stattfinden, mussten teilweise auch abgesagt werden.

Wir haben als Zeichen des Gedenkens auch in diesem Jahr wieder Stolpersteine geputzt, natürlich unter Beachtung der aktuell üblichen Abstands- und Hygieneregeln.

Stolpersteine erinnern an das Schicksal von Menschen, die während der Naziherrschaft Opfer der Nazidiktatur, des Holocaust oder der Euthanasie wurden. Unter Beachtung der Abstandregelungen und Kontaktbeschränkungen wurden die Stolpersteine gereinigt, um die Inschriften leserlich zu halten und das Schicksal der Opfer sichtbar zu machen.

 

 

Es war zwar ungewohnt, mit einer Mund-Nasen-Maske unterwegs zu sein und Abstand zueinander zu halten, aber ernsthaft behindert hat uns dies natürlich nicht. Im Vergleich zu den Aktionen in den Vorjahren waren weniger Passanten unterwegs, aber die Stolpersteine sollten dank des neuen Glanzes (und der Blumen und Infokarten, die zumindest zeitweilig neben ihnen lagen) doch auch später wieder gut erkennbar sein.

Fotos von der Putzaktion finden Sie in unserer Bildergalerie "Stolpersteine-Putzaktion 8.5.2020".

 

 

Vor 75 Jahren endete der 2. Weltkrieg in Europa und damit auch die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten. Die geplanten Gedenkveranstaltungen können wegen der Corona-Krise nicht im ursprünglich vorgesehenen Rahmen stattfinden, mussten teilweise auch abgesagt werden.

Es war zwar ungewohnt, mit einer Mund-Nasen-Maske unterwegs zu sein und Abstand zueinander zu halten, aber ernsthaft behindert hat uns dies natürlich nicht. Im Vergleich zu den Aktionen in den Vorjahren waren zwar weniger Passanten unterwegs, aber die Stolpersteine sollten dank des neuen Glanzes (und der Blumen und Infokarten, die zumindest zeitweilig neben ihnen lagen) doch wieder gut erkennbar sein.

Fotos von der Putzaktion finden Sie in unserer Bildergalerie "Stolpersteine-Putzaktion 8.5.2020".

 

Schluss mit dem Fluglärm, stoppt die Hubschrauberflüge in Tegel!

Ursprünglich war geplant, dass nach der Eröffnung des BER spätestens ein halbes Jahr später der Flugbetrieb in Tegel eingestellt wird. Auch die Flugbereitschaft der Bundeswehr sollte komplett nach Schönefeld umziehen. Doch nun hat im Dezember 2019 das Bundesverteidigungsministerium mitgeteilt, dass die Hubschrauberstaffel noch etliche Jahre, voraussichtlich bis 2029, in Tegel stationiert bleiben soll. Begründet wird dies mit der Bauverzögerung bzw. dem Baustop des Regierungsterminals, nunmehr soll das Interims-Regierungsterminal weiter genutzt werden - und die Hubschrauberstaffel in Tegel bleiben!

Wenn es bei dieser Planung bleibt, ist mit dem Fluglärm in Tegel noch lange nicht Schluss. Nicht nur die Starts und Landungen der Hubschrauber verursachen Lärm, vielmehr fliegen die Hubschrauber häufig auch in geringerer Höhe.

In einer Petition an die Bundesregierung setzen sich unsere Reinickendorfer Mitglieder im Abgeordnetenhaus Jörg Stroedter und Bettina König dafür ein, die Hubschrauberstaffel der Flugbereitschaft der Bundeswehr mit der Schließung des Flughafens Tegel nach Schönefeld zu verlegen.

Für diese Petition sammelten wir Unterschriften: Über diesen Link oder durch Unterschrift auf den Listen, die an unserem Infostand sowie in den Bürgerbüros von Jörg Stroedter (Waidmannsluster Damm 149 in Waidmannslust) und von Bettina König (Amendestraße 104  in Reinickendorf-Ost) bereit lagen.

Genaueres zum Hintergrund der Petition finden Sie auf der Homepage der Reinickendorfer SPD unter dem Punkt Aktuelles mit dem Titel "Schluss mit Lärm: Hubschrauberflüge in Tegel stoppen!".

Und hier geht es zum genauen Text der Petition, dem bisherigen Petitionsverlauf und den abgegebenen Kommentaren.

 

 

1. Mai 2020

In diesem Jahr erlebten wir einen ganz ungewöhnlichen 1. Mai, dem Tag der Arbeit. Demos, Kundgebungen und Feste wie in den Jahren zuvor konnte es nicht geben. Aber auch digital zeigten wir: Solidarisch ist man nicht alleine!

Anstelle der traditionellen Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds DGB sendete der DGB einen Livestream mit Livemusik, Talks, Interviews, Solidaritätsbotschaften. Wer wissen will, was dort passierte, kann den Livestream auf YouTube abrufen.

Die SPD hatte verschiedene Online-Aktionen organisiert. Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans diskutierten in einem Online-Live-Programm mit Gästen über die derzeitige Situation, fair bezahlte Arbeit, Zukunft der Arbeit und viele weitere Themen und beantworteten online gestellte Fragen. Außerdem rieft die SPD bundesweit zu einer Online-Demo auf: „Postet auf Facebook, Instagram oder Twitter ein Selfie oder Video von Euch mit Fahne oder selbstgebasteltem Schild mit Forderung, schreibt Euch den Hashtag #gema1nsam auf die Hand und zeigt, wie Ihr den Tag der Arbeit Zuhause trotz Corona begehst. Taggt dabei die SPD und wir teilen die Inhalte dann über unsere Kanäle. So können wir einen virtuellen Demozug bilden!“

Über diesen Link geht es zu den SPD-Aktionen am 1. Mai 2020.

 

Abteilungsvorstandssitzung am 30.4.2020

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen während der Corona-Krise konnten Parteiveranstaltungen als Präsenzverstanstaltungen nicht stattfinden. Um dennoch die Arbeit nicht vollständig einzustellen veranstalteten wir eine Vorstandssitzung als Videokonferenz - für viele von uns zugegebenerweise eine (noch) ungewohnte Erfahrung, die nicht ganz ohne technische Probleme blieb.

Im Vordergrund standen die aktuelle Situation der TeilnehmerInnen, ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Probleme mit den zahlreichen Coronakrise-bedingten Einschränkungen sowie die Frage, was an Parteiarbeit auf den verschiebenen Ebenen aktuell möglich ist und wie die Arbeit weiter gehen kann.

Immerhin konnten wir einen Präsenztermin vereinbaren: Die Stolperstein-Putzaktion am 8. Mai 2020, 75 Jahre nach Kriegsende - natürlich unter Beachtung der geltenden Hygienebedingungen.

 

 

Parteileben digital - auch in unserer Abteilung (26.4.2020)

Unser herkömmliches Parteileben kann vorläufig nicht wie bislang wieder aufgenommen werden. Wir prüfen daher, was online möglich ist.

Wir beginnen als Abteilung Borsigwalde/Tegel-Süd mit einer Vorstandssitzung als Videokonferenz. Die Einladung hierzu haben die Vorstandsmitglieder heute erhalten. Wir hoffen auf rege Teilnahme und sind gespannt auf unsere Erfahrungen.

 

 

Zur aktuellen Situation in Berlin (26.4.2020)

Die Corona-Pandemie hat unser Leben massiv umgekrempelt - und stellt uns immer wieder vor neue Fragen und Aufgaben.

Die Bundesregierung, der Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus arbeiten mit aller Kraft daran, die Pandemie einzugrenzen und die vielen durch sie verursachten Probleme in den Griff zu bekommen.

Viele Menschen gehen unermüdlich und engagiert ihrer Arbeit nach und riskieren dabei ihre Gesundheit. Andere mussten ihren Alltag total umkrempeln, mussten Arbeit/Homeoffice und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen, kämpfen mit Geldprobleen oder sehen gar ihre Existenz bedroht.  Und viele ehrenamtliche Projekte sind bedroht oder sogar gestoppt. Gerade in dieser Krisenzeit erkennen wir, welche Bedeutung die Arbeit vieler, ob bezahlt oder ehrenamtlich, für uns alle hat - und was alles doch verbesserungswürdig ist. Hier gilt es, auch nach der hoffentlich baldigen "Normalisierung" unseres Lebens Konsequenzen zu ziehen.

Zur den aktuellen Verhaltensregeln und Vorsichtsmaßnahmen, den geltenden Vorschriften und Hilfsangeboten hat die Berliner SPD Informationen auf ihrer Homepage unter dem Stichwort "CORONA-VIRUS: Wir halten zusammen" zusammengestellt und aktualisiert diese Angaben laufend . Die Seite kann über diesen Link aufgerufen werden.

Erfreulicherweise zeigen die drastischen Lockdown-Maßnahmen erste Erfolge. Auch wenn es uns allen schwer fällt: Bleiben wir solidarisch, halten wir die angesagten Verhaltensregeln ein, unterstützen wir durch unser Konsumverhalten möglichst auch die "kleineren" Unternehmen und entsprechend unseren Möglichkeiten auch unsere Mitmenschen, bleiben wir auch bei den ersten Lockungen der Maßnahmen vorsichtig und helfen wir damit, die Krise gemeinsam so gut wie irgend möglich zu bewältigen.

Leider können Sie uns derzeit nicht persönlich am Infostand, bei einem Abteilungsstammtisch oder einer Abteilungsversammlung treffen, da diese wegen der Corona-Pandemie vorläufig nicht stattfinden. Es ist derzeit nicht absehbar, wann dies wieder möglich sein wird.

Wir sind für Sie aber weiterhin jederzeit erreichbar, am einfachsten über unser Kontaktformular.

 

 

Warnung vor Haustür-Betrügern mit angeblichem Coronatest (20.3.2020)

Es ist wirklich kaum zu glauben, aber:

Das Bezirksamt Neukölln warnt vor Betrügern, die an den Türen klingeln, sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamts ausgeben und angebliche Coronatests anbieten. Dies ist definitiv ein Betrugsversuch, wahrscheinlich mit dem Versuch, in die Wohnung zu gelangen. Mehr dazu finden Sie auf dem Berlin-Portal berlin.de über diesen Link: Warnung vor Haustür-Betrügern mit angeblichem Coronatest

 

 

Termine / Kontakt zur SPD (März 2020)

Die Gesundheit aller hat für uns oberste Priorität. Wir unterstützen die Maßnahmen, die helfen, die schnelle Verbreitung des Corona-Virus zu verzögern. Daher wurden alle Veranstaltungen und Sitzungen der Berliner SPD abgesagt.

Das Kreisbüro Reinickendorf und das Kurt-Schumacher-Haus (Landeszentrale der Berliner SPD) sind bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Bitte nutzen Sie für den Kontakt zur Abteilung, dem Kreis oder dem Landesverband die jeweiligen Kontaktseiten, E-Mail-Adressen und  die bekannten Telefonnummern.

Bitte beherzigen Sie die Ratschläge zur Vermeidung von Ansteckungen und nutzen Sie die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten oder das gute alte Telefon! Wir wünschen allen Gesundheit und Besonnenheit!

Ihre SPD Borsigwalde/Tegel-Süd

 

 

Raus zum Frauen*kampftag!

Am 8.März werden wir erneut den internationalem Frauentag feiern und gemeinsam für die Rechte und Forderungen von Frauen zusammenstehen. Getreu dem Motto Feiern – Streiken – Weiterkämpfen.

Am 8. März selbst haben wir wieder die Chance, für die Rechte und Forderungen von Frauen* auf die Straße zu gehen! Für faire Löhne und sexuelle Selbstbestimmung, gegen Sexismus und Bevormundung! Für Gleichberechtigung und 50 % der Macht!

Wann? Sonntag, 8. März 2020 um 14.00 Uhr
Wo? Leopoldplatz, Berlin-Wedding
Treffpunkt der SPD Berlin: 13:45 Uhr Müllerstraße/Ecke Nazarethkirchstraße
Die Demo endet mit einer Kundgebung am Alexanderplatz.

Seit 2019 ist der 8. März in Berlin gesetzlicher Feiertag. Anlässlich der ersten Lesung des entsprechenden Gesetzes erklärte Iris Spranger, Mitglied des Abgeordnetenhauses in Berlin und Initiatorin des Feiertags, hierzu:

(Auszüge der Rede der Abgeordneten IrisSpranger(SPD) in der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin am 13. Dezember 2018)

 „Verehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen! Meine sehr verehrten Herren!

… Fünfzig Prozent Stadtgesellschaft in Berlin sind Frauen und nichts anderes! Ja, meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist geschafft! Der 8. März, der Internationale Frauentag, wird in Berlin gesetzlicher Feiertag werden. Wir besprechen es heute in der ersten Lesung. Das ist ein wunderbarer Erfolg für unsere rot-rot-grüne Koalition und darüber freue ich mich ganz persönlich. …Als ich im Frühjahr dieses Jahres in einem Interview erstmalig den Frauentag vorgeschlagen habe, hätte ich nicht gedacht und nicht gewagt zu denken, dass wir heute, in der letzten Sitzung des Parlaments in diesem Jahr, als neuen Feiertag genau diesen 8. März einbringen. Über die große Resonanz auf die Online-Petition, die viele aus diesem Parlament, aus der Koalition, aus meiner Fraktion und aus dem Land unterschrieben haben, bin ich froh. Und ich bedanke mich dafür. Mit dem neuen Feiertag zeigen wir als rot-rot-grüne Koalition, was uns wichtig ist – Gleichberechtigung, Frauenrechte und das klare Signal, dass wir dafür auch in der Zukunft kämpfen werden. Der Frauentag ist aber keineswegs nur ein Feiertag für die Frauen Berlins …Er richtet sich in gleichem Maße an die größte Bevölkerungsgruppe in dieser Stadt, und das sind knapp zwei Millionen Erwerbstätige in Berlin. Sie bilden das Rückgrat unserer Stadt. Sie arbeiten bei der Stadtreinigung, als Kita-und Horterzieherinnen, als Fachverkäufer, als Pflegerin, als U-Bahnfahrerin, als Schwimmmeister etc. Für all diese Menschen setzen wir uns mit diesem zusätzlichen Feiertag als Zeichen der Anerkennung für ihre Arbeit ein.

Zu Beginn unserer heutigen Sitzung haben wir über den Nachtragshaushalt für Berlin gesprochen. Das Geld aus diesem Nachtragshaushalt haben die arbeitenden Menschen dieser Stadt erwirtschaftet, und genau diese Menschen entlasten wir mit unseren Investitionen im Nachtragshaushalt. Der 8.März ist ein weiterer Baustein unserer arbeitnehmerfreundlichen Politik. Ein zusätzlicher arbeitsfreier Tag ist konkrete Entlastung für jede Berlinerin und für jeden Berliner. ... Welch schöneren historischen Bogen kann es geben, dass wir 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts nun den 8.März als gesetzlichen Feiertag einführen? Der Frauentag ist nicht nur im historischen Rückblick bedeutsam, er ist leider aktueller denn je –jetzt muss ich es wirklich noch mal sagen –, denn die Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern sind noch lange nicht ausgeglichen. Frauen sind überdurchschnittlich von Altersarmut betroffen, und dass bei der politischen Repräsentation von Frauen noch viel getan werden muss, sieht mal wohl in den Bänken der Opposition. Wenn wir also heute den 8.März zum offiziellen Feiertag für das Land Berlin machen, dann senden wir gemeinsam als rot-rot-grüne Koalition ein starkes Signal in die Zukunft. Darauf bin ich sehr stolz.

Herzlichen Dank!“

 

 

KEIN SCHRITT NACH RECHTS #NichtMitUns

Die Berliner SPD ruft zur auf zur Kundgebung vor dem Bundeskanzlerinnenamt:

Noch immer herrscht Unklarheit, wie es in Thüringen weitergeht. Thomas Kemmerich (FDP) ist noch immer als Ministerpräsident im Amt. Weder die Thüringer FDP, noch die Thüringer CDU unter Mike Mohring haben sich bisher klar zur Auflösung des Landtags und zu Neuwahlen positioniert. Große Teile der CDU und FDP sehen an der Wahl Kemmerichs durch den Pakt mit Faschist*innen weiterhin nichts Verwerfliches. Annegret Kramp-Karrenbauer und Paul Ziemiak erscheinen machtlos gegenüber der thüringischen CDU und nicht ansagefähig.

Für uns ist das unerträglich! Vor allem die CDU als unsere Koalitionspartnerin auf Bundesebene muss endlich die Konsequenzen ziehen, um in Thüringen so schnell wie möglich Neuwahlen einzuleiten und intern Konsequenzen unter denjenigen zu ziehen, die diesen historischen Dammbruch ermöglicht und gefeiert haben.

Deshalb rufen wir gemeinsam mit weiteren Bündnispartner*innen zur Kundgebung für den morgigen

Samstag, den 8. Februar 2020 um 12.00 Uhr

auf dem Platz der Republik gegenüber dem Kanzlerinnenamt

auf, um der CDU ein deutliches Zeichen zum Koalitionsausschuss zu setzen!

Ab 14:00 findet außerdem eine Kundgebung der Seebrücke vor dem Auswärtigen Amt statt, der wir uns anschließen wollen.

 

 

Besuch beim SC Borsigwalde

Am 10. Januar begleitete der Vorsitzende der SPD-Abteilung Borsigwalde/Tegel-Süd, Ingo Todtenkopf, den Ansprechpartner für alle Sportfragen in der Berliner Senatsverwaltung, Alexander Dzembritzki. Mit dabei zum Ortstermin in der Kiezhelden-Arena waren seine Referenten Nicole Borkenhagen, Dirk König und als Vertreter des Sportausschusses aus der BVV, Ulf Wilhelm (SPD). Vom Berliner Fußballverband war außerdem Florian Schäfer mit dabei, im Hauptamt beim BFV verantwortlich für Infrastruktur. Ingo Todtenkopf berichtet von diesem Besuch:

Dabei machten wir uns ein Bild von der Vereinsarbeit des SC Borsigwalde und den Platzverhältnissen. Es ist beeindruckend und aller Ehren wert, was dieser Verein in den letzten Jahren im Kiez auf die Beine gestellt hat!

 


Foto: Wolf, König (SC Borsigwalde)


Die Kiezhelden haben bereits 2016 einen Antrag gestellt für ein weiteres Kleinspielfeld an der Tietzstraße, das die marode Aufwärmfläche neben ihrem Sportplatz ersetzen soll. In einem äußerst konstruktiven und für den Vereinsvorstand ermutigenden Gespräch signalisierte Alexander Dzembritzki und wir unsere volle Unterstützung. Verschiedene Möglichkeiten wurden dabei aufgezeigt, die in den nächsten Wochen und Monaten intensiv ausgelotet werden sollen. Dabei zeigten Jugendleiter Matthias Wolf und Vereinspräsident Manfred Protz auf, dass der Verein selbst bereit ist, planungstechnisch und finanziell mit in die Verantwortung zu gehen – wenn der Bezirk es nicht stemmen kann. Die mangelhafte Unterstützung durch den Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) oder Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) wurde mehrmals in diesem Gespräch erwähnt!

 

Der SC Borsigwalde 1910 aus dem Berliner Bezirk Reinickendorf ist ein aufstrebender Verein mit Perspektive. Er hat mittlerweile 35 Mannschaften im Spielbetrieb, zwei weitere nur im Trainingsbetrieb, dazu 60 Trainer, Betreuer, Betreuerinnen der Kids (allein 430 Kinder und Jugendliche werden hier in 24 Mannschaften von 50 ehrenamtlichen Trainern betreut). Gemeinsam mit den Füchsen ist er der größte Fußballverein in Reinickendorf und gehört zu den zwölf größten Fußballklubs Berlins. Dabei erfüllt er eine enorm wichtige Funktion in Hinblick auf die körperliche Entwicklung und Freizeitgestaltung der vielen Jugendlichen, aber auch für die Integration der jungen Menschen mit Migrationshintergrund (Spieler aus 35 Nationen) in unserem Borsigwalder Kiez.

Schon jetzt platzt ihr Trainingsplan aus allen Nähten – und am Ausweichstandort Borsigpark stehen nur begrenzt Zeiten zur Verfügung (schon jetzt trainieren mehrere Jugendteams zu Erwachsenen-Zeiten ab 20 Uhr) und kommt trotz des Baus eines Holzhauses durch Eigenmittel der Jugendabteilung in Höhe von rund 9000 Euro im Jahr 2019 kein Vereinsleben zustande (wenn sich nur die Teams die Klinke in die Hand geben). Was wird es erst für einen Zulauf geben, wenn die Vonovia die 600 Wohnungen im Ziekow-Kiez baut? Schon jetzt musste der Verein einen Aufnahmestopp verhängen.

Der Berliner Fußballverband hat dem Bezirk Reinickendorf bereits vor zwei Jahren aufgezeigt, warum der Verband in diesem Fall noch einmal bereit wäre, eine Ausnahmegenehmigung für einen Spielbetrieb auf dem (lediglich zwei Meter zu schmalen) Kleinfeld zu geben. O-Ton Kupper, in diesen Tagen: „Unfassbar, dass da immer noch nichts passiert ist. Ich war damals eigens persönlich bei Sportstadtrat Dollase, um ihm die Dringlichkeit zu verdeutlichen.“ Florian Schäfer erläuterte als zu prüfende Alternative auch noch einmal die Situation rund um den Sportplatz Sommerfelder Straße, der seit einigen Jahren nicht mehr für den Spielbetrieb genutzt wird. Ob das weiterhin so bleiben müsse, sei zu klären, sagte auch Dzembritzki.

Der Staatssekretär für Sport, Alexander Dzembritzki, die BVV-Fraktion der SPD-Reinickendorf und die SPD-Abteilung Borsigwalde/Tegel-Süd werden den SC Borsigwalde bei der Lösung seiner Platzproblemen auf allen Ebenen unterstützen!