Es war zwar trübe und feucht, aber trotzdem kamen zahlreiche Interessierte, um sich über das Vorgelschutzreservat zu informieren.
Frank Sieste, der in diesem Jahr mit dem Berliner Naturschutzpreis ausgezeichnete Projektleiter des Vogelschutzreservats, berichtete ausführlich über beeindruckenden Besonderheiten und die Geschichte des Vogelschutzreservats. Mit dabei waren als Vertreter des Bezirksamts Alexander Ewers (Jugendstadtrat), Sascha Rudloff (umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in der BVV Reinickendorf), aus der SPD-Abteilung Borsigwalde/Tegel-Süd u.a. Ingo Todtenkopf (Abteilungsvorsitzender) und Regine Strelow (Kassiererin, Organisatorin der Veranstaltung).

(nicht auf dem Foto: Ingo Todtenkopf)
Nachdem der Betrieb der Kiesgrube am Flughafensee aufgegeben wurde, entwickelte sich dort ein Naturparadies mit seltenen Pflanzen und Tieren, von dem ein Teil als Vogelschutzreservat ausgewiesen wurde. Seit 1983 wird das Vogelschutzreservat von einer Arbeitsgruppe des NABU Berlin betreut. Sie beobachten nicht nur die dort und im angrenzenden Wald lebenden Tiere und Pflanzenarten. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Landschaftspflege (Bekämpfung invasiver Pflanzen, Erhalt von Heide-, Sumpfflächen, Reparatur von Zäunen usw.) und Führungen für Interessierte. Und sie kämpfen für die Ausweisung als Naturschutzgebiet – und auf für die dringend erforderliche Reparatur der Bojenkette, die das Vogelschutzgebiet auf der Wasserseite vor unbefugtem Eindringen schützen soll.
Wir starteten nach einer Einführung an der Hütte des NABU zu einer Wanderung entlang der Grenze des Vogelschutzreservats

und dem Nordbecken der ehemaligen Kiesgrube, einem kleineren Gewässer,

mit einem kurzen Abstecher zum Denkmal am Absturzort eines französisches Militärtransportflugzeugs
bis zum Gebiet des ehemaligen Flughafens Tegel mit der Tegeler Stadtheide, die später einmal auch von dieser Seite aus zugänglich werden wird.

Nach ca. 2 Stunden trafen wir wieder an der NABU-Hütte ein, wo bei Kaffee und Kuchen trotz feuchten Wetters die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen gern genutzt wurde.